„Lohn der Angst“ am Jäckelfels

Alešák Procházka klettert "Lohn der Angst" am Jäckelfels
Alešák Procházka klettert „Lohn der Angst“ am Jäckelfels

Der Jäckelfels am Pfaffenstein lockt den versierten Kletterer mit einer der beeindruckendsten Reibungskanten im gesamten Elbsandsteingebirge. Der Wegname „Lohn der Angst“ belegt die Aspiranten oft mit einer berechtigten Beklemmung. In der sächsischen Schwierigkeit IXc verlangt sie dem Begeher ein hohes Maß an Reibungstechnik und einen Schlüsselzug weit weg vom letzten Ring ab. Dies ist anscheinend auch der Grund, warum die fotogene Kante erst um die dreißig Begehungen hat.

Lohn der Angst IXc: 31.08.1971 Bernd Arnold – die scharfe Westkante (4 Ringe) zum Gipfel.

Eine lohnende Alternative befindet sich wenige huntert Meter um die Ecke an der Königsspitze. Dort kann im Grad VIIIa die „Schwarze Kante“ begangen werden. Die Absicherung ist aber ebenfalls nur mit „ausreichend“ zu bezeichnen. Etwas besser gesichert ist die „Lustkante“ am Pfaffenhütchen (VIIIa).

Kurzinfo:

Gipfel:
Jäckelfels
Gebiet:
Gebiet der Steine
Route:
Lohn der Angst
Grad:
IXc
Kletterer:
Alešák Procházka